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Reiseblog von Arnulf & Conny

Hochalpine Erlebnisse mit heissen Bremsen

Samstag, 17.Juni 2023

Heute fahren wir über 2 hochalpine Strassen und Hochebenen. Vom Geirangerfjord auf der FV 15 über das Blåfjellnet und weiter auf der FV 55 über das Sognefjellet. Wir sind fasziniert und bereuen es nicht, diese Strecke gewählt zu haben, auch wenn sie sehr herausfordernd war. Wir möchten Euch einfach ein Stück des Weges mitnehmen.

Zu Beginn, verabschieden wir uns von allen Austin Hayley- Fahrern, die für uns Spalier stehen.

Am Berg verabschieden wir uns vom Geirangerfjord und begrüßen noch kurz die Aida Perla, die gerade Geiranger erreicht.

Und nun schnallt Euch an, es geht hoch hinaus. Genauer gesagt auf den höchsten Gebirgspass Nordeuropas mit 1434 m Seehöhe. Zuerst überqueren wir das Blåfjellnet.

Hier bekommen wir schon einen ersten Eindruck von den unendlichen Weiten Norwegens mit den bizarren Landschaften, die sich noch im Winterschlaf befinden oder gerade davon erwachen.


Nach 24 km biegen wir auf die FV 15 um in Lom (ein wundervolles Dörfchen mit Bergcharakter) auf die FV 55 zu wechseln.

Durch ein Tal geht es auf das Sognefjellet.

Eine unglaublich weite Hochebene, die scheinbar niemals endet.

Schnee gibt es noch genug, auch die Gletscher lachen herunter, falls sie bei diesen Temperaturen überhaupt noch etwas zu lachen haben.

Hier heroben gibt es eine Langlaufloipe. Auf dieser sehen wir Langläufer in kurzen Hosen und T-Shirts. Es hat 15°.

Und dann geht es wieder bergab.

Der Weg hinunter ist sehr lange und sehr belastend für die Bremsen eines Wohnmobils mit 3,5 Tonnen. So entscheiden wir uns auf halber Strecke, eine Pause einzulegen, um die Bremsen auskühlen zu lassen.

Im Tal sicher und gut angekommen fahren wir wieder in die herrliche Fjordlandschaft und machen uns auf den Weg zum Jostedal Camping im Nationalpark Jostedalsbreen. Dort wollen wir morgen zum Nigardsbreen wandern. (Breen-norwegisch Gletscher)

Die Fahrt durch das Tal nach Gjerde ist ebenfalls ein Erlebnis. Der Fluss zeigt uns wieder die Kraft des Wassers, und die tausenden Wasserfälle, die wie Schleier von den hohen Felswänden fallen, unterstreichen diese Eindrücke noch zusätzlich. Einige Wasserfälle fallen mehrere hundert Meter weit ins Tal.

Wir stellen fest, dass auch Kärnten durchaus mit diesen Landschaftseindrücken mithalten kann. Der einzige Unterschied zu Norwegen liegt in den Dimensionen, die hier um ein Vielfaches größer sind.

Nach einem heftigen aber kurzen Regenguss mit Hagel gibt es heute Pollackfilet zum Abendessen, von unserem Kapitalfang in Ålesund. Eingebettet in die Bergwelt Norwegens verabschieden wir uns dankbar von einem erlebnisreichen Tag.


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